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Hausgottesdienst (Außen)

Der heutige Hausgottesdienst sollte nach Wettermöglichkeit draußen gefeiert werden. Es handelt sich um einen Stationsgottesdienst

- Steine

- Zweige

- Malbilder für Kinder (im Text vorhanden)

- Kinder die noch nicht schreiben können, machen die Vertiefungen mündlich

- Stifte und Zettel

 

Kreuzzeichen

Lied: 468

Gebet für den Frieden: (eine Person liest vor, alle öffnen die Hände)

Gott, überall auf der Welt herrschen Panik, Angst, Unsicherheit, Waffengewalt, Irrtum, Strenge, Härte und Wut. Wir leben in Deutschland auch in unsicheren Zeiten. Gib uns Kraft, füreinander Verständnis zu haben und nicht den Mut zu verlieren. Zeige uns Wege, wie wir gemeinsam aus diesen Zeiten herausgehen können. Darum bitten wir durch Christus unseren Bruder und Herrn. Amen

Vertiefung Frieden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir legen dieses Zeichen mit Steinen nach/Jeder schreibt auf einen Zettel, was für ihn Frieden bedeutet und wir lesen es gemeinsam vor.

Wenn alle vorgelesen haben, sprechen wir: Amen, so sei es.

Lied: 479

Gebet für die Zuversicht: (eine Person liest vor, alle öffnen die Hände)

Gott, wir Menschen neigen dazu in der Vergangenheit zu leben und nicht nach Vorne zu blicken. Oft sehen wir nur das Negative, das Schlechte, den Zorn in der Welt. Wir vergessen dabei, wie wertvoll unser Leben und unsere Gemeinschaft für uns sind. Zeige uns Wege, wie wir alleine, als auch gemeinsam niemals die Zuversicht verlieren könne.

Vertiefung Zuversicht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir legen Zweige (es sollte am Ende in der Mitte liegen) neben das Friedenszeichen, als Zeichen der Zuversicht und des Mutes/Jeder schreibt auf einen Zettel, wovor er/sie angst haben und lesen es gemeinsam vor.

Wenn alle vorgelesen haben, sprechen wir: Amen, so sei es.

Lied: 481

Lesung aus dem Johannes-Evangelium:

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tibérias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Dídymus, Natánaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.  Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen.  Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit.  Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot.  Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.                                                                                                              Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.  Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen?  Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen:  Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus   und ihr werdet etwas finden.  Sie warfen das Netz aus   und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus:   Es ist der Herr!  Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.

Gebet für die Liebe: (eine Person liest vor, alle öffnen die Hände)

Gott, wir Menschen haben Liebe in uns und können diese auch spüren. Doch Hass und Eifersucht berauben uns oft unserer Kraft füreinander dazu sein und zu lieben. Schenke uns deine Wärme und Gebrogenheit, damit wir diese an andere Menschen weitergeben können. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

Vertiefung Liebe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir legen Steine in Form eines Herzens (und umrahmen damit die Zweige, welche nun in der Mitte, zwischen den beiden Steinsymbolen liegen). Jeder schreibt auf einen Zettel/wo er in der letzten Woche Liebe gespürt hat und wir lesen dies gegenseitig vor.

Wenn alle vorgelesen haben, sprechen wir: Amen, so sei es.

Lied: 464

Vater Unser (wir reichen einander die Hände)

Kreuzzeichen

- alle geben sich die Segen gegenseitig auf die Stirn

Lied: 456

 

 

 

Hausgottesdienst in der Osterzeit

 

Kreuzzeichen

Lied: 372

- wir legen ein Tuch mit der Farbe Rot auf den Tisch

Vertiefung:

Der Frühling steht für das Leben. Rot ist die Farbe der Liebe.

- Kinder können nun einen Gegenstand der Liebe ausdrücken soll auf den Tisch legen (Herz)

Gebet (wird gemeinsam gebetet und wir reichen einander die Hände)

Barmherziger und guter Gott, segne diesen Morgen, den du mir geschenkt hast, dass es ein Tag des Heils werde, ein Tag, der mir und den Menschen um mich herum Segen bringt und Früchte trägt, die bleiben. Segne mich und alles, was ich heute in die Hand nehme, was ich anpacke, berühre, forme und gestalte. Segne mich, damit ich selbst zu einer Quelle des Segens werden darf für die Menschen, denen ich heute begegnen werde.

- wir legen ein Tuch mit der Farbe Gelb auf den Tisch

Vertiefung:

Der Frühling steht für die Auferstehung. Gelb ist die Farbe der Wärme.

- Kinder können nun einen Gegenstand der Wärme ausdrücken soll auf den Tisch legen (Decke/Wärmflasche)

Lesung aus der Apostelgeschichte:

Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt. Während sie zum Volk redeten, traten die Priester, der Tempelhauptmann und die Sadduzäer zu ihnen. Sie waren aufgebracht, weil die Apostel das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündeten. Sie nahmen sie fest und hielten sie bis zum nächsten Morgen in Haft. Es war nämlich schon Abend. Viele aber, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.

Am anderen Morgen versammelten sich ihre Führer sowie die Ältesten und die Schriftgelehrten in Jerusalem, dazu Hannas, der Hohepriester, Kájaphas, Johannes, Alexander und alle, die aus dem Geschlecht der Hohenpriester stammten. Sie stellten die beiden in die Mitte und fragten sie: Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan? Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,

so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch. Er - Jesus - ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

 

Lied: 389

 

- wir legen ein Tuch mit der Farbe Grün auf den Tisch

 

 

Vertiefung:

 

Der Frühling steht für die Auferstehung. Grün ist die Farbe der Hoffnung.

 

- Kinder können nun einen Gegenstand der Hoffnung ausdrücken soll auf den Tisch legen (Grüne Zweige)

 

Gebet (wird gemeinsam gebetet und wir reichen einander die Hände)

 

Ein neuer Tag liegt vor mir. Lass mich, mein Gott, mitten in der Tretmühle des Alltags die Möglichkeiten erkennen, die mir heute geschenkt sind. In vielem bin ich festgelegt, aber immer gestalte ich mit. Du weißt, dass ich anfällig bin für die Entmutigung. Stärke in mir die Wahrnehmungskraft für das Gute, damit ich dem Sog des Negativen zu widerstehen vermag. Gib mir ein tapferes Herz, das sich nicht einlässt auf Wehleidigkeit und Selbstmitleid. Gib mir ein gesundes Maß an Selbstliebe, die Freiheit, über mich zu lachen, und die Demut, die Grenzen, die du mir gesetzt hast, nicht gewaltsam niederreißen zu wollen. Gib mir die Aufmerksamkeit des Herzens, die anderer Menschen Bedürftigkeit wahrzunehmen versteht. Du weißt: Es fehlt mir allenthalben, aber dir darf ich mich lassen, so wie ich bin, mit allen erkannten und unbewussten Mängeln. Nimm Besitz von meinen Gedanken, von meinem Fühlen und Wollen, dann wird dieser Tag fruchtbar sein.

 

Lied: 400

 

- wir legen ein Tuch mit der Farbe Blau auf den Tisch

 

Vertiefung:

 

Der Frühling steht für Kraft. Blau ist die Farbe des Mutes.

 

- Kinder legen nun einen Gegenstand der Mut ausdrücken soll auf den Tisch (Bergseil, Radhelm)

 

Vater Unser (wird gemeinsam gebetet und wir reichen einander die Hände)

 

Vertiefung:

 

- Alle Gegenstände werden zu einem Kreuz geformt und das Bild mit dem farbigen Hintergrund wird betrachtet

 

Gebet (wird gemeinsam gebetet und wir reichen einander die Hände)

 

 Mein Gott und Erlöser, mit allem, was mir auf dem Herzen liegt, darf ich zu dir kommen. Du bist der Einzige, vor dem ich bedenkenlos alles, was mich bedrückt, sagen kann. Oft verkrampft sich mein Herz vor lauter Angst – Angst vor dem Leben. Zeitweilig bin ich fest davon überzeugt, dass ich den vielen Anforderungen nicht gewachsen bin. Ich fühle mich schwach und fürchte mich vor dem Versagen. Neue Versuchungen fordern mich heraus, und nicht selten erliege ich ihnen. Schlechte Gewohnheiten und Neigungen halten mich oft so gefangen, dass ich unfähig bin, einen klaren Gedanken zu fassen. Alles übergebe ich dir und lege es in deine Hände, damit du mich von allem Bösen erlöst und zum ewigen Leben führst. Ziehe meine Seele zu dir und mache mein Herz weit.

 

Kreuzzeichen

 

Lied: 470

 

 

 

Hausgottesdienst zu Ostersonntag

 

Material:

- Teelichter

- Blumen/Blüten

- Steine für ein Grab

- Kleine Äste

- persönliche Gegenstände

Im Vorfeld:

- wir nehmen einige Steine oder auch kleine Holzstücke und umrahmen eine Kerze/diese ist am Anfang nicht sichtbar, dieser Teil soll unser Grab darstellen

 

Kreuzzeichen

Lied: 328

Gemeinsames Gebet: (wir reichen uns die Hände)

Wie fröhlich bin ich aufgewacht, wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht! Behüte mich auch diesen Tag, dass mir kein Leid geschehen mag. Amen.

Aktion 1:

- Wir legen Blumen oder Blüten zu unserem Grab

Vertiefung:

Der Frühling ist die Auferstehung unserer Erde. Jedes Jahr zeigst du unser Gott, dass die Auferstehung wirklich passieren kann. Aus dem tiefen Schlaf, nämlich dem Winter, ersteht neues Leben. Jede Blume die wir hinlegen dient für eine Bitte an dich.

- Wir sprechen unsere persönliche Bitte zu Gott und legen dazu eine Blüte oder eine Blume zum Grab

Gemeinsames Gebet: (wir öffnen die Hände zu einer Schale)

In Gottes Namen steh ich auf, Herr Jesus leite meinen Lauf, Begleite mich mit deinem Segen, Behüte mich auf allen Wegen. Amen.

Aktion 2:

- Wir legen jeder einen persönlichen Gegenstad zu unserem Grab

Vertiefung:

Früher bekamen die Menschen Grabbeigaben. Diese sollten sie mitnehmen, wir geben dir unsere tiefsten Dinge, Gott. Wir wollen, dass du uns behütest und uns die Angst vor dem Tod nimmst. Jesus ist für uns auferstanden und hat den Tod besiegt. Wir wollen heute glauben und verstehen, dass du die Wahrheit sprichst.

- Wir sprechen unsere persönliche Bitte zu Gott und legen dazu unseren persönlichen Gegenstand hin

Lied: 329

Kyrie Rufe:

1. Jesus, unser Bruder, du hast für uns gelitten und bist gestorben. Herr erbarme dich.

2. Jesus, unser Bruder, du hast den Tod überwunden und uns das Leben geschenkt. Christus erbarme dich.

3. Jesus, unser Bruder, du lädst uns ein zu glauben und unser Leben aus dem Glauben an deine Auferstehung zu gestalten. Herr erbarme dich.

Stille

Gemeinsames Gebet: (wir legen die Hände auf die Schenkel)

Lieber Vater im Himmel, wir können laufen und springen. Wir danken dir. Wir können sehen und hören. Wir danken dir. Wir können spielen und lustig sein. Wir danken dir. Wir sind gesund und lebendig. Wir danken dir.

Aktion 3:

- Wir nehmen einen Stein/ein Holzstück vom Grab weg und blicken auf den Schein der Kerze

- Wir entzünden unsere Kerzen an dem Grab und stellen diese herum

Gemeinsames Gebet: (wir legen die Hände auf das Grab)

Liebender Gott, Vater allen Lebens, in der Auferstehung deines Sohnes gibst du uns die Chance eines neuen Anfangs. Lass uns das Leben immer neu erfahren, und Jesus Christus, der lebt, als die Quelle alles Existierenden. Darum bitten wir dich durch ihn im Heiligen Geist. Amen.

Stille

Lesung 1: Lukas

Die Frauen am leeren Grab. Am Sonntagmorgen dann, in aller Frühe, nahmen die Frauen die wohlriechenden Öle, die sie sich beschafft hatten, und gingen zum Grab.  Da sahen sie, dass der Stein vom Grabeingang weggerollt war.  Sie gingen hinein, doch der Leichnam von Jesus, dem Herrn, war nicht mehr da.  Während sie noch ratlos dastanden, traten plötzlich zwei Männer in strahlend hellem Gewand zu ihnen. Die Frauen fürchteten sich und wagten sie nicht anzusehen; sie blickten zu Boden. Die beiden sagten zu ihnen: »Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?  Er ist nicht hier; Gott hat ihn vom Tod auferweckt! Erinnert euch an das, was er euch schon in Galiläa gesagt hat:  Der Menschensohn muss den Menschen, den Sündern, ausgeliefert und ans Kreuz genagelt werden und am dritten Tag vom Tod auferstehen. Da erinnerten sich die Frauen an seine Worte.  Sie verließen das Grab und gingen zu den Elf und allen Übrigen, die bei ihnen waren, und berichteten ihnen alles.

Lied: 525

Lesung 2: Lukas

Es waren Maria aus Magdala und Johanna und Maria, die Mutter von Jakobus, sowie die anderen Frauen, die mit ihnen am Grab gewesen waren. Als die Frauen den Aposteln sagten, was sie erlebt hatten, hielten die es für leeres Gerede und wollten ihnen nicht glauben. Nur Petrus stand auf und lief zum Grab. Er schaute hinein und sah dort nichts als die Leinenbinden liegen. Darauf ging er wieder zurück und fragte sich verwundert, was da wohl geschehen war.

Stille

Aktion 4:

- wir bauen das Grab ab

- wir legen mit den Kerzen ein gemeinsames Kreuz und legen dazu die Blumen, sowie die persönlichen Gegenstände

Gemeinsames Gebet: (wir strecken die Hände Richtung Mitte)

Guter Gott, weil du uns liebst, leben wir. Du wartest auf uns, ob wir etwas Gutes aus unserem Leben machen. Wir können dich nicht sehen, aber wir vertrauen auf dich, auch wenn wir nicht alles verstehen. Du wirst uns nie verlassen.

Fürbitten: (kann abwechselnd verlesen werden/Kinder können dazu jeweils aus Ästen ein Kreuz legen)

Immer neu dürfen wir uns an den Gott wenden, der uns das Leben schenkt:

1. Für alle, die heute das Fest der Auferstehung begehen: lass sie aus der Freude leben und schenke ihnen den Mut zum Zeugnis für deine Liebe. Leben schenkender Gott. Wir bitten dich erhöre uns.

2. Für alle, die nicht glauben und für die, denen die Osterbotschaft nichts bedeutet: sende ihnen deinen Geist und öffne ihre Herzen für deine Gegenwart. Wir bitten dich erhöre uns.

3. Für alle Christen: schenke ihnen den Willen zur Einheit, damit sie immer mehr zu glaubwürdigen Boten deines Reiches und des Lebens werden. Wir bitten dich erhöre uns.

4. Für alle, die in menschenunwürdigen Situationen leben müssen: lass sie Befreiung aus ihren Nöten erfahren. Wir bitten dich erhöre uns.

Guter Gott, das Leben, das in Jesus offenbart wurde, werde zum Leben für die ganze Welt. Darum bitten wir durch ihn, deinen Sohn, der lebt in Ewigkeit. Amen

Vater Unser (wir reichen einander die Hände)

Kreuzzeichen

Lied: 467

 

 

Ostern 2020 von Gemeindefeferent Peter Denk

Das Warten hat ein Ende, Jesus hat den Tod besiegt. Die Auferstehung, die bereits ihren Ursprung in der Schöpfung findet, ist vollendet, das Heil ist erreicht.

So einfach wäre es gewesen, aber es nicht so.

In einem, für uns geografisch kleinen Land, vollendete Gott am Menschen, was er in seiner Schöpfung begonnen hat. Sein Sohn Jesus Christus verkündet sich in Leid und Tod, sowie in seiner Auferstehung. Er vertraut sich, wie die Israeliten in Ägypten, Gott an und wird den Tod besiegen, so dass das ewige Leben für uns Menschen mehr als ein Wort der Hoffnung ist. Er zeigt sich so zunächst den Jüngerinnen und Jüngern. Die trauernden Frauen als erste, die es glauben wollen und glauben können. Sie machen sich auf den Weg, die frohe Botschaft allen weiterzuerzählen. Die Männer, die gefrustet am Boden im Selbstmitleid zerfließen, hören nicht richtig zu. Sie sind beinahe ungläubig.

Doch nach und nach ging diese Botschaft auf große Wandertour und erreichte Konstantinopel und Rom.

 

Das geschah vor etwa 2000 Jahren, dazwischen geschahen so einige Dinge, die wir heute als Schisma, Inquisition, Reformation, erstes Vaticanum oder zweites Vaticanum kennen. So erreichten die Apostel, die Missionare, die Heilsverkünder, die Gläubigen den gesamten Erdkreis und bringen es auf eine stolze Zahl von rund 2,26 Milliarden Christen, darunter einige Konfessionen, die zwar alle nach Außen die Einheit in der gesamten Christenheit präsentieren wollen und doch im leisen Unterton die Wahrheit nur für sich beanspruchen. Der Tod wurde besiegt, durch den Frieden Jesus. Halten wir uns diesen Satz vor Augen, der Tod wurde besiegt. Heute stehen wir nach viel Unterdrückung und vielen Fehlungen in der Geschichte des Christentums vor der Frage, wie geht es nun weiter mit dem Glauben? Denn um glauben zu können, muss ich das Evangelium mit der frohen Botschaft in die Mitte stellen. Wieso leben wir nicht nach dem Evangelium? Sondern interpretieren die Worte solange, wie sie uns passen und stellen zum Evangelium noch Regeln und Gesetze auf, also nicht nur der Einzelne sondern auch die Institution. Ich gebrauche jetzt bewusst den brutalen Ausdruck „Missbrauch des Evangeliums“.

Die Kirche ist am Zenit angekommen, zumindest in unserem Land, die wir etwa 2 Prozent der gesamten Christenheit ausmachen, aber dennoch zu einer großen Splitterung beigetragen haben, was wir unter dem Thema, die Trennung nach der Reformation kennen. An diesem Punkt möchte ich nun folgendes in Erinnerung rufen. Ostern, dass Hochfest, ist die Zeit, in der die Botschaft weitergetragen werden muss, aber nicht nur der Sieg über den Tod, sondern dieses starke wirken Jesus, dass er bis zu letzt auf der Seite des Guten stand. Selbst im Leid hat er sich nicht verführen lassen, sondern hat für uns Menschen gekämpft und sich in Frieden hingegeben, ohne das Schwert zu erheben, wie es Petrus am Ölberg gegenüber den Soldaten getan hatte.

Die Auferstehung ist nicht nur ein Symbol. Sie ist der Grund, warum wir hier sitzen. Aber zum Christsein gehört wesentlich mehr als nur zu wissen. Der Glaube an das Gute, die Hoffnung auf die Erhörung der Gebete, dass Handeln im Namen Jesu müssen Alltag unseres Lebens sein. So ist die heutige Feier ein Erinnern und gleichzeitig ein Aufruf im Namen Christi gut zu wirken.

Es steht weder der kirchlichen Obrigkeit noch dem Volk im Glauben zu, dass Evangelium so unendlich zu verwaschen, dass daraus die eigenen Dogmen geschmiedet werden können.

Gar ist es verwerflich sich über das Leben eines Menschen auszulassen, von denen man keine Ahnung hat. Jesus wollte immer Ahnung von den Menschen haben, erstens warum sie das tun, zweitens wieso sie so sind und am Wichtigsten, wie kann ich sie in ihrem Leben begleiten. Gott begleitete sein Volk auch durch die Wüste, obwohl er garantiert nicht erfreut darüber war, was sie getan hatten, aber er war bei ihnen. Gott hat sein Volk wahrgenommen.

Ich möchte mich daher, am Ende, nicht mit dem Satz begnügen, es menschelt nun mal in der Kirche. Ja gerade weil Jesus Mensch geworden ist, ist der Auftrag noch größer an uns Christen geworden. Jesus macht es uns garantiert nicht leicht, aber er gibt uns den Zuspruch, uns dabei zu unterstützen und ging bis zum Schluss den Weg des Kreuzes und des Leides. Gott griff nicht ein, er ließ es vollenden.

Ostern ist die Zeit der Hoffnung auf den Frieden in der Welt, ein jeder muss dazu beitragen, vom Präsidenten über den Wähler, über das Kind, vom Papst über den Priester, über den Gläubigen über das Kind, jeder Mensch, egal welchen Titel er trägt, gehört dazu und ein jeder hat den Auftrag nicht zu richten, sondern gerecht zu sein und zwar gerade zu denen, die am Rande der Norm, der Gesellschaft stehen, weil sie sind die Zeichen sind, die uns Jesus geschenkt hat, um nicht selber der Verführung zu erliegen. Aber gleichzeitig dürfen wir auch glauben, wir sind nicht alleine.

 

 

Hausgottesdienst zu Palmsonntag

 

Händewaschung

- es waschen sich vor dem gemeinsamen Kreuzzeichen alle gegenseitig die Hände

Kreuzzeichen

Lied: 286

Gemeinsames Gebet: (alle beten das Gebet zusammen und öffnen ihre Hände)

Danke, Herr Jesus, dass du die Angst besiegt hast. Die Angst möchte mir die Freude rauben und mir nur das Unmögliche vor Augen halten. Ich befehle aller Angst in meinem Leben, in der Kraft des Sieges am Kreuz, dass sie von mir weicht – im Namen Jesus. Amen.

Vorbereitung Einzug Jesu in Jerusalem:

- Kinder/Erwachsene legen auf dem Tisch Palmbüsche oder grüne Decken/Tücher aus.

- Jesus wird in Form von einer Figur oder einem Kreuz auf die „Ausbreitung“ gelegt.

- es werden für die Jünger 4 Kerzen angezündet und zu Jesus dazu gestellt.

- Kinder können Häuser dazu stellen (aus Lego/Playmobil) um so Jerusalem zu imitieren)

Passionslesung Teil 1:

Jesus und seine Jünger waren schon nah bei Jerusalem, beim Dorf Betanien am Ölberg. Da schickte Jesus zwei Jünger voraus: Sie holten eine junge Eselin. Die Jünger legten ihre Kleider auf das Tier. Jesus setzte sich darauf. Viele breiteten Kleider vor Jesus auf dem Weg aus, streuten Zweige, jubelten und sangen: „Hosanna, hilf uns! Du bist gesegnet, im Namen Gottes kommst du. Durch dich kommt eine neue Zeit mit Gott. Hosanna, wir sind froh!“ Jesus ging zum Tempel und schaute sich alles genau an. Abends kehrte er mit den Jüngern nach Betanien zurück.

Lied: 283

Passionslesung Teil 2:

Jesus redete mit den Schriftgelehrten. Oft war er anderer Meinung als sie und sagte dies ihnen sehr deutlich. Einer hörte Jesus gut zu und merkte, wie klug er antwortete. Darum fragte er Jesus. Welches Gebot ist das Wichtigste? Jesus antwortete: Das wichtigste Gebot ist: Höre unser Gott ist der einzige Gott. Darum liebe deinen Gott mit ganzem Herzen und mit all deinen Gedanken. Das zweite Gebot ist: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Kein Gebot ist wichtiger als diese beiden. Judas aber, einer der zwölf Jünger, ging fort zu den Hohenpriestern. Er wollte Jesus verraten, damit sie ihn gefangen nehmen konnten. Als sie das hörten, freute sie sich und versprachen ihm dafür Geld.

Lied: 282

- Kinder bauen den Tisch um und nehmen die Häuser weg

- 2 Teller werden aufgestellt, als Zeichen des Abendmahles

Passionslesung Teil 3:

Beim Abendmahl nahm Jesus das Brot, lobte Gott, brach das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Das bin ich selbst. Ich bin das Brot, das Leben schenkt. Denkt immer an mich, wenn ihr gemeinsam dieses Brot esst. Dann nahm er den Kelch mit dem Wein, dankte Gott, reichte ihn den Jüngern und alle tranken daraus. Und Jesus sagte: Das bin ich selbst. Ich werde sterben, sodass die Menschen leben.

- alle teilen gemeinsam das Brot und essen ein kleines Stück in Stille

Stille

- Teller werden weggeräumt

- Kreuz wird mit einem Draht umwickelt

Passionslesung Teil 4:

Nachdem sie Jesus gefangen genommen hatten wurde er zu Pilatus gebracht. Pilatus war ein grausamer Herrscher in Jerusalem. Er frage Jesus: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Du sagst es. Mehr redete er nicht. Pilatus hatte Angst vor Unruhe in dem Volk. Er verurteilte Jesus zum Tode. Er gab den Befehl, ihn zu quälen und am Kreuz zu töten. Die römischen Soldaten zogen Jesus die Kleider aus, hängten ihm einen roten Mantel um und setzten eine Dornenkrone auf seinen Kopf. Sie schlugen ihn, spuckten ihn an und verspotteten ihn. Sie zogen ihm seine Kleider wieder an und führten ihn hinaus. Sie zwangen einen Bauern vom Feld namens Simon das Kreuz zu tragen. Sie brachten Jesus zu dem Berg Golgota, das heißt: Schädelberg. Sie kreuzigten Jesus um 9 Uhr und verlosten seine Kleider unter sich

Stille

Passionslesung Teil 5:

Um zwölf Uhr brach eine Finsternis über das ganze Land hinein. Drei Stunden lang war es dunkel. Um drei Uhr schrie Jesus laut „Eli, Eli mein Gott mein Gott warum hast du mich verlassen?“. Einer von denen die es hörten spottete. Er ruft den Propheten Elija. Mal sehen ob Elija kommt und ihn vom Kreuz abnimmt. Jesus aber schrie auf und starb.

- Die Kerzen werden ausgeblasen

- Ein Stück Stoff oder Papier wird zerrissen und auf das Kreuz gelegt

Passionslesung Teil 6:

Ein Hauptmann, der nicht an Gott glaubte, sah, wie Jesus starb. Er sagte: Es ist wirklich wahr: Dieser Mensch war Gottes Sohn.

Stille

Lied: 290

Vater Unser (alle reichen einander die Hände)

Gebet: (alle beten gemeinsam das Gebet)

Herr Jesus, ich weiß, dass ich jedem vergeben muss, auch denen, die mir wehgetan haben und wehtun. Hilf mir bitte, dass ich das hinbekomme und zwar nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen. Ich möchte deine befreiende Kraft in meinem Leben erfahren. Ich beschäftige mich nicht mehr mit den Verletzungen, die ich erlitten habe, und lege dir diese Situationen und Personen in deine Hände. Ich vergebe dieser Person/diesen Personen und empfange von dir Heilung meiner Verletzungen. Amen

Kreuzzeichen

Lied: 474

 

 

 

2. Hausgottesdienst in der Fastenzeit


Material:

- Gotteslob

- Wenn mit Kinder gefeiert wird: Papier und Buntstifte

- Kerzen

Kreuzzeichen:

Lied: 467

Kleine Vertiefung: (Es können nach jedem Abschnitt Kerzen angezündet werden)

Leser 1: Erhöre, Herr, erhöre mich und steh mir bei, egal in welchen schweren Momenten meines Lebens.

Leser 2: Erhöre, Herr, mein Flehen und gib mich nicht auf.

Leser 3: Sei meine Burg und sei mein Retter. Errette mich aus jeder Gefahr.

Gebet: (beim Gebet öffnen alle die Hände)

Gott, du bist da. Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können. Gib, dass wir dir ganz vertrauen und leben ohne Angst. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.                                                                          

Lesung: Aus dem Johannes Evangelium

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.

Lied: 437

Stille

AKTION

Wenn Sie den Gottesdienst mit Kindern feiern, können Sie mit ihnen überlegen:  Mit wem gerate ich immer wieder in Streit? Gibt es jemand, mit dem ich Frieden schließen möchte? Wo wünsche ich mir Frieden? Was bedeutet Frieden für mich?

Die Kinder gestalten eine Friedenstaube.  Sie können ihren Wunsch oder Vorsatz in die Taube schreiben/malen.  Oder sie können die Taube ausmalen, verzieren und jemandem schenken, dem sie Frieden wünschen.

Kinder malen Symbole für Frieden (Taube/Baum/Himmel)

Alle schreiben auf einem Zettel, oder malen, was für sie Unfriede und Hass bedeutenBITTEN

Fürbitten:

Jesus, du hast uns deinen Heiligen Geist geschenkt. Dein Geist   ist in uns. So bist du uns nahe. Wir rufen zu dir:   

1. Wir beten für die Menschen, die sich in unserer Welt für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Herr, lenke ihre Schritte auf den Weg des Friedens.

2. Wir beten für die Menschen, die miteinander im Streit leben und deren Herzen voll Hass sind.  Herr, lenke ihre Schritte auf den Weg des Friedens.

3. Wir beten für die Menschen, die sich nach Frieden und Versöhnung sehnen.  A  Herr, lenke ihre Schritte auf den Weg des Friedens.

VATER UNSER (alle reichen einander die Hände)

Abschlussgebet: (eine Kerze kann entzündet werden)

Herr, unser Gott, wir sehnen uns nach Frieden – in uns und unter uns Menschen. Schenke uns in den Tagen der Fastenzeit immer wieder Augenblicke der Stille, wo wir zu uns selber finden und letztendlich auch dich.  Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.    A Amen.

Kreuzzeichen

Lied: 393

 

 

Hausgottesdienst zum Thema Sport/Eine Mannschaft

Material:

- Gotteslob

- Bibel

- Farbige Tücher oder Ähnliches

- Kerzen

- Figuren/kleines Fußballfeld)

 

Kreuzzeichen

Lied: 829

Einführung: Kinder und Eltern/Großeltern wechseln sich beim Lesen ab

N: Also ich habe das Trikot von … an, weil das meine Lieblingsmannschaft in der Bundesliga ist.

P: Und wann trägst du dieses Trikot sonst noch so?

N: Naja, immer wenn meine Mannschaft spielt, oder ich selber Fußball spiele.

P: Ja, aber warum trägst du es dann?

N: Weil ich doch ein Fan von … bin und das sollen dann auch alle sehen!

P: Wie könnte man jetzt zeigen, dass man ein Fan von Gott ist?

N: Hmm, da muss ich erstmal überlegen…Vielleicht: Jesus hat doch, einmal gesagt: An euren Taten soll man euch erkennen!“ Meinst du das?

P: Genau, das ist es. Mann soll an unseren Taten erkennen, dass wir zu Gott, zu Jesus gehören. Wir sollen so leben, wie Jesus es uns vorgelebt hat. Dann erkennen uns alle als seine Fans!

 

Bußakt: (nach jedem Kyrieruf wird eine Kerze angezündet)

1.  Herr Jesus Christus, am Trikot können wir die Mannschaften unterscheiden und Fans einzelner Mannschaften erkennen. – Doch wir vergessen oft, dass wir für die Mannschaft Gott spielen.Herr erbarme dich

2. Herr Jesus Christus, wir können mit einem Ball nur spielen, wenn er aufgepumpt ist und genügend Luft hat. – Uns geht als Christen oft die Luft aus.Christus erbarme dich

3. Herr Jesus Christus, der Sport lebt von Fairplay und kleinen Gesten der Freundschaft, wir zum Beispiel dem Austausch von Vereinswimpeln. – Doch wir pflegen nicht immer die Freundschaft, weil wir nur ans uns denken.Herr erbarme dich

(jetzt können Kinder ein farbiges Kreuz auf den Tisch oder den Boden legen, als Zeichen, zu Jesus zu gehören)

Lesung: Lukas 15, 8 - 10

Lied: 458

Katechese: (Kinder bauen Figuren auf und erstellen eine Christenmannschaft und eine Fußballmannschaft, Untergrund bilden die farbigen Tücher)

F: In unserer Fussballmannschaft gibt es verschiedene Aufgaben: Da gibt es den Torwart, den Stürmer, den Verteidiger, den Libero …, alle haben natürlich ein Ziel: Wir wollen gewinnen, Tore schießen.

C: Bei uns in der Christenmannschaft gibt es verschiedene Talente und Aufgaben: Einige sind im Kindergottesdienstteam, andere im Pfarrgemeinderat, oder im Chor…

F: So wie bei uns. In der Fussballmannschaft müssen wir oft hart trainieren und um jeden Ball kämpfen. Jeder muss sich ganz einsetzen, auch wenn das mal weh tut.

C: Ja, auch wir Christen müssen uns darin üben, das Gute zu tun und das Böse zu unterlassen. Dafür trainieren wir in jedem Gottesdienst.

F: Ganz wichtig in unserer Mannschaft ist der Teamgeist. Keiner spielt für sich, jeder spielt für die ganze Mannschaft. Außerdem sind alle in Bewegung: der eine mit dem Ball, der andere läuft in Stellung, der dritte deckt den Gegner …

C: So sollte es bei uns in der Christenmannschaft eigentlich auch sein. Wir sind alle füreinander verantwortlich. Keiner lebt für sich allein. Jeder hilft dem anderen: die Jungen den Alten. Die Alten den Kleinen, der Pfarrgemeinderat der Gemeinde, die Gemeinde dem Pfarrer. Aber manchmal klappt das bei uns nicht so recht.

F: Bei uns klappt das auch nicht immer alles. Es gibt schon mal ein böses Foul. Dann zeigt der Schiedsrichter die gelbe oder sogar die rote Karte. Dann muss der Spieler das Feld verlassen.

C: Wir Christen machen auch Fehler. Manchmal gibt es Streit, Versagen und Sünde. Aber immer wieder vergibt uns Gott – unser Schiedsrichter – unsere Schuld. Keiner soll ausgeschlossen werden. Dafür soll auch unser Trainer sorgen, der Pfarrer.

F: Einen Trainer haben wir natürlich auch, der hält die Mannschaft zusammen. Beim Spiel können allerdings immer nur elf gleichzeitig auf dem Platz spielen, alle anderen können nur zuschauen.

C: Das ist in der Christenmannschaft anders. Bei uns braucht niemand nur zuschauen. Alle können mitmachen. Jeder wird gebraucht. Wir hier in St. Hedwig und der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn brauchen immer wieder Begeisterte für die Sache Jesu. Unsere Mannschaft kann riesengroß sein. Hauptsache es wird fair gespielt und einer steht für den anderen ein.

 

 

Fürbitten: (Nach jeder Fürbitte eine Kerze anzünden)

Gott, unser Vater. Wir Menschen suchen immer wieder die Begegnung, das Miteinander und die Freude. Deshalb bitten wir dich:

1. Bei einem sportlichen Großereignis begegnen sich Menschen vieler Nationen. Herr, hilf uns, damit wir lernen, allen Menschen vorurteilsfrei zu begegnen. Wir bitten dich erhöre uns.

2. Jede Mannschaft strebt im Spiel nach Erfolg und Sieg. Herr, hilf uns, damit wir in unserem Leben über dem Streben nach Erfolg die Freude nicht vergessen. Wir bitten dich erhöre uns.

3. Auf dem Fussballfeld stehen sich die Spieler gegenüber, auf den Tribünen die Fans. Herr, hilf uns, damit unser Umgang immer von Fairness, Achtung und Respekt geprägt ist. Wir bitten dich erhöre uns.

4. Niederlagen oder das schlechte Spiel der eigenen Mannschaft sind nicht immer leicht zu verdauen. Herr, hilf uns, dass wir in der Niederlage nicht ungerecht und streitsüchtig werden. Wir bitten dich erhöre uns.

5. Jeder Sportler versucht sein Bestes zu geben. Herr, hilf uns, dass auch wir stets bereit sind, unser Bestes für den Nächsten zu geben. Wir bitten dich erhöre uns

Gott, unser Vater, du bist der Ursprung allen Lebens. Du schenkst uns alles, was wir zu einem guten Leben brauchen. Stärke und stütze die Bemühungen aller Menschen um Begegnung und Frieden überall auf der Welt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Vater Unser (wir reichen einander die Hände)

Kreuzzeichen

Lied: 820

 

 

 

 

Gottesdienst zum Thema: Was wir über Jesus wissen? Hausgottesdienst von Peter Denk

 

Material:

- Kerzen

- Kinder können mitlesen und mit Spielzeug ihre Impulse einbringen (Kreuz/Augenbinde/Figuren/Schnur zum Verbinden)

- Bibel

- Gotteslob

 

 

Kreuzzeichen

Lied: 378

Hinführung: (Kinder können eine Augenbinde um eine Figur legen)

Christus spricht: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium gepredigt.

Aber was wissen wir eigentlich von Jesus?

Welche Geschichte tragen wir im Kopf, oder im Herzen, wenn wir von Jesus hören?

Stille

(Kinder können nun ein Kreuz auf den Tisch legen)

Kyrierufe:

1. Guter Gott, oft sind wir blind im Herzen und können dich gar nicht sehen.

Herr erbarme dich unser

2. Guter Gott, oft sind wir wie am Rande der Gesellschaft und kommen nicht weiter.

Christus erbarme dich unser

3. Guter Gott, oft laufen wir davon und trauen uns nicht mehr heim.

Herr erbarme dich unser

Gebet:

Guter Gott, gerade jetzt brauchen wir deine Hilfe. Gerade jetzt brauchen wir dich noch mehr als jemals zu vor. Aber wir wissen auch, dass du bereits bei uns bist. Bitte sei uns gnädig in der Zeit der Entbehrungen und schenke unseren Herzen Kraft und Mut.

Lesung (Markus 10, 13 – 16)

(Kinder können jetzt viele Figuren zum Tisch/zum Kreuz legen, als Zeichen der Kinder und der Gemeinschaft.)

Vertiefung 1:

Wer ist eigentlich Jesus?

Ein kleines Kind, welches in eine Krippe im Nirgendwo geboren wurde? Oder ein Wunder, welches genau jetzt wieder aufleben sollte?

Ich habe gehört, Jesus hilft den Menschen? Warum hilft er mir jetzt nicht?

Lied: 821

Stille

Glaubensbekenntnis

Fürbitten: (können abwechselnd gelesen werden)

Vorleser 1: Guter Vater, du liebst uns Menschen wie wir sind. Du lädst alle Menschen ein, denn wir gehören alle zusammen. Gemeinsam bitten wir dich:

1. Wir denken an alle großen und alle kleinen Menschen:  Zeige uns, dass sie vor dir alle gleich sind! Wir bitten dich erhöre uns.

2. Wir denken an alle reichen und alle armen Menschen:  Öffne unsere Herzen und Hände zum Teilen. Wir bitten dich erhöre uns.

3. Wir denken an alle starken und alle schwachen Menschen:  Schenke uns Demut und Stärke! Wir bitten dich erhöre uns.

4. Wir denken an alle guten und alle bösen Menschen: Schenke uns Vergebung und Umkehr! Wir bitten dich erhöre uns.

Vorleser 2: Wenn wir Deine Einladung annehmen, dann können wir deine Liebe spüren und wir sind nicht allein. Lass alle Menschen dies erfahren durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen!

(Kinder können jetzt die Figuren miteinander verbinden)

Vater Unser (gerne können sich die Hände gereicht werden)

Segen: (gerne im Wechsel lesen)

Gott sei vor mir, um mir den richtigen Weg zu zeigen

Gott sei neben mir, um mich zu beschützen

Gott sei über mir, um mir Einsicht zu geben

Gott sei für immer an meiner Seite.

Kreuzzeichen

Lied: 470

 

 

 

 

 

 

InstagramChallenge mit Peter Denk

Liebe Jugendliche, aufgrund der aktuellen Situation würde ich gerne über Instagram (wer es nutzt) eine kleine Challenge starten. Wer mitmachen will folgt mir auf Instagram:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Ehrenamtliche, liebe Eltern, liebe Pfarrangehörige, liebe Ministranten, liebe Jugendliche, liebe Kinder,

die kommenden Wochen werden sehr bewegt und herausfordernd sein.  Dennoch kann sich die Lage verändern. Als Seelsorger möchte ich dennoch nach wie vor für Sie und Euch da sein und werde Sie und Euch im Rahmen meiner Möglichkeiten zur Seite stehen. Ich bitte um Verständnis das wir Pfarrteams auch im Zuge der veränderten Entwicklungen nicht immer alles festmachen und richtig machen können.

 

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Oberwiesenacker

Samstag 19.00 Uhr
Sonntag 8.15 Uhr und 9.45 Uhr
Gottesdienste abwechselnd Oberwiesenacker, Dietkirchen und Laaber

Wallfahrtskirche Habsberg: Sonntag 7.30 Uhr, 9.30 Uhr, 14.00 Uhr Andacht (Winter: Sonntag 9.30 Uhr, 13.30 Uhr Andacht);
13. im Monat Fatimatag 9.30 Uhr, weitere Gottesdienste siehe Wallfahrtskalender